Neulich bei Ikea… (UPDATE)

Der Kloppe MeinungsverstärkerAls wir vor ein paar Tagen einer großen schwedischen Möbelhauskette einen Besuch abstatteten, durchstöberten wir am Eingang die dort üblicherweise ausgehangenen Angebote des Tages. Prompt stolperten wir über einen Aushang, der uns interessant erschien.

Also ab in die Abteilung der möglichen und unmöglichen Dinge. Nach kurzer Suche fanden wir ihn…den Kloppe Meinungsverstärker!

Es gab zwei Gründe Kloppe mitzunehmen:

  • Einen Meinungsverstärker kann man immer Gebrauchen und
  • Jemanden davon zu überzeugen, dass IKEA auch sinnvolle Sachen verkauft.

Wir ergatterten die letzten beiden Modelle. Entweder war der Bestand schon von vornherein nicht groß oder Kloppe ist der neue Verkaufsschläger….ähhh… Verkaufsschlager. Mich wunderte es nur, dass IKEA nicht schon im Vorfeld groß Werbung damit macht….gibt es da doch einen Hacken? ….erlauben die sich einen Scherz? …oder sind Sie gar doch nicht von Ihren Produkten so überzeugt?

Mit dem Gefühl einen guten Kauf gemacht zu haben, fahren wir mit Kloppe nach Hause.

 

 

Gut verpackt...Der erste Eindruck:

Kloppe wird, wie es zu erwarten war, in einem braunen Karton verkauft und scheint gut ab gepolstert verpackt zu sein.

Er besteht nicht, wie andere IKEA Möbel, aus gepresstem Holz, sondern aus massiver Buche. Die Verarbeitung scheint auch erster Klasse zu sein. Eine glatte gut geschliffene Oberfläche, die Kanten sind zwar nicht abgerundet aber das stört hier nicht. Kloppe liegt gut in der Hand und ist ausgezeichnet ausbalanciert und lässt sich gut mit einer Hand benutzen.

Die Anleitung ist diesmal nicht IKEA-Typisch. Sie ist detailliert und die Handhabung gut beschrieben.

Die Kloppe Bedienungsanleitung

Ich bin sehr gespannt, wie sich Kloppe im Alltag einfügt.

Sobald sich die Gelegenheit bietet, wird er eingesetzt. Anschließend werde ich hier über den Alltags-Einsatz berichten.

UPDATE:

Die Übergabe von Kloppe an seine neuen  Besitzer ist vollzogen. Die ersten Handling-Test scheien positiv ausgefallen zu sein.

Aber das Beste: Der Ikea-Muffel scheint überzeugt.

Schaut euch am besten die Bilder dazu an: zum Photobuch

 

Dieser Artikel ist wichtig weiterlesen?

Wie hören sich bestimmte Geräusche an…

Ein Trockner macht im laufenden Betrieb meist irgendwelche Geräusche.Für alle, die sich nicht vorstellen können, wie sich die einzelnen Geräusche anhören, liegt zum Glück eine passende Anleitung bei:Der Trockner und seine normale Geräuschbildung im Betrieb

Facebook ade…

Dem Titel ist nichts mehr hinzuzufügen und selbst erklärend.

Ich verabschiede mich von Facebook aufgrund einiger Zeilen in den AGB’s und der daraus resultierenden fragwürdigen Behandlung meiner Privatsphäre.

Wie löscht man das Facebook-Konto? Mit diesem Link:

https://www.facebook.com/help/contact.php?show_form=delete_account

Plymouth & die proprietären Treiber…

UPDATE:

Mittlerweile gibt es auch eine einfachere Anleitung mit Script:

http://www.webupd8.org/2010/10/script-to-fix-ubuntu-plymouth-for.html

UPDATE ENDE

Seit Lucid Lynx wird der Bootvorgang mittels Plymouth grafisch untermalt. Bei Verwendung der freien Treiber (radeon und noveau) funktioniert das ja out-of-the-box. Da ich aber gerne im KDE 3D benutzen möchte, muß ich die proprietären Treiber installieren. Leider steigt hier Plymouth aufgrund des KSM aus. Aber Linux wäre nicht Linux, wenn man das nicht hinbekommt:

Als erstes sollte man in Erfahrung bringen, welche nativen Auflösungen unterstützt werden.

dazu ruft man das Grub-Bootmenü auf, in dem man beim starten die “Shift”-Taste im richtigen Moment drückt…

Jetzt sollte das Boot-Menü erscheinden, mit dem Hinweis, daß man “c” drücken kann, um zur Befehlseingabe zu kommen.

hier nun

grub> vbeinfo

eingeben und schon werden die verfügbaren Modi aufgelistet.

Hier das Vorgehen für den NVIDIA-Treiber:

Als erstes die Datei /etc/default/grub anpassen

sudo vi /etc/default/grub

indem Ihr die “#” vor der Zeile

[...]
# GRUB_GFXMODE=640x480
[...]

entfernt und wiefolgt abändert/ergänzt:

[...]
GRUB_GFXMODE=1280x1024x24
GRUB_GFXPAYLOAD_LINUX=keep
[...]

Die Auflösung muß natürlich den Möglichkeiten der Grafikkarte & Monitor angepaßt werden.

Jetzt muß Grub neu initiallisiert werden:

sudo update-grub

nun sollte beim nächsten Booten die Auflösung stimmen.

Um das ganze nun noch abzurunden, sagen wir Plymouth, daß es wärend des ganzen Bootvorganges angezeigt werden soll

echo "FRAMEBUFFER=yes" | sudo tee /etc/initramfs-tools/conf.d/splash
update-initramfs -u -k all

Das ganze bewirkt, daß Plymouth direkt nach Grub geladen wird. Standard ist, das es nur kurz vor der Anmeldung mal kurz aufflackert.

Ok…ich muß noch erwähnen, daß sich dadurch die Bootzeit etwas verlängert….aber es sieht schicker aus *gg*.

Skype und das Indicator-Applet

Um Skype ins Indicator-Applet einzubinden einfach folgender Anleitung folgen:

http://ubuntuforums.org/showpost.php?p=7530321&postcount=12

Alte Kernel-Header löschen…

Nach jedem Kernel Update, wird ein neuer im Grub hinzugefügt.

Wenn man auf den Boot-Manager angewiesen ist (z.B. dualboot mit Linux/Windows), wird die Liste irgendwann recht lang und unübersichtlich. Alte Kernel können sowohl über die Paketverwaltung als auch über das Terminal wieder gelöscht werden.

Hier die Terminal-Variante:

$ dpkg -l 'linux-*' | sed '/^ii/!d;/'"$(uname -r | sed "s/\(.*\)-\([^0-9]\+\)/\1/")"'/d;s/^[^ ]* [^ ]* \([^ ]*\).*/\1/;/[0-9]/!d' | xargs sudo apt-get -y purge

Eine weitere Möglichkeit:

sudo apt-get autoremove

Damit werden auch alle anderen nicht mehr benötigten Pakete gelöscht.
ACHTUNG: Bitte nur anwenden, wenn der neue Kernel getestet wurde und stabil läuft. Sonst nimmt man sich das Hintertürchen!

Neuer Fernseher, neue Probleme…

….aber gut, daß sich alles lösen läßt.

Der neue Fernseher unterstützt DLNA. Was liegt daher näher einen UPNP-Server aufzustellen. Meine Wahl fiel daher auf MediaTomb.

Erste Versuche scheiterten, weil er angeblich das Mediaformat nicht unterstützt.

also mal die entsprechende Konfigurationsdatei geöffnet:

sudo vi /etc/mediatomb/config.xml

Dort den folgenden Abschnitt gesucht

<!--
</custom-http-headers>
<manufacturerURL>redsonic.com</manufacuterURL>
<modelNumber>105</modelNumber>
-->

und wiefolgt geändert:

<!--
<manufacturerURL>redsonic.com</manufacturerURL>
<modelNumber>105</modelNumber>
-->

zum Schluß noch

änder in

und scho geht’s

automysqlbackup…

Für Sicherung der MySQL-Datenbank habe ich mir automysqlbackup eingerichtet.

Leider kam immer folgender Error-Report:

mysqldump: Got error: 1044: Access denied for user 'debian-sys-maint'@'localhost' to database
'information_schema' when using LOCK TABLES

Sprich, mysqldump hat keinen LOCK-Zugriff auf eine Datenbank.

Hier die Lösung:

--- /usr/sbin/automysqlbackup
+++ /usr/sbin/automysqlbackup
@@ -351,7 +351,7 @@
 LOGFILE=$BACKUPDIR/$DBHOST-`date +%N`.log		# Logfile Name
 LOGERR=$BACKUPDIR/ERRORS_$DBHOST-`date +%N`.log		# Logfile Name
 BACKUPFILES=""
-OPT="--quote-names --opt"			# OPT string for use with mysqldump ( see man mysqldump )
+OPT="--quote-names"			# OPT string for use with mysqldump ( see man mysqldump )
 
 # Add --compress mysqldump option to $OPT
 if [ "$COMMCOMP" = "yes" ];
@@ -412,10 +412,16 @@
 dbdump () {
 	touch $2
 	chmod 600 $2
+	if [ $1 = "information_schema" ] ; then
+		NEWOPT="--skip-opt ${OPT}"
+	else
+		NEWOPT="--opt $OPT"
+	fi
+
 	if [ -z "${USERNAME}" -o -z "${PASSWORD}" ] ; then
-		mysqldump --defaults-file=/etc/mysql/debian.cnf $OPT $1 &gt; $2
+		mysqldump --defaults-file=/etc/mysql/debian.cnf $NEWOPT $1 &gt; $2
 	else
-		mysqldump --user=$USERNAME --password=$PASSWORD --host=$DBHOST $OPT $1 &gt; $2
+		mysqldump --user=$USERNAME --password=$PASSWORD --host=$DBHOST $NEWOPT $1 &gt; $2
 	fi
 	return 0
 }

Apache2 Zugriff schützen mittels .htaccess…

Ein Webserver mit privaten Inhalten sollte vor unberechtigten Zugriffen geschützt sein. Meine Lösung, sicherlich nicht die eleganteste aber funktionell, ist den Zugriff mittels .htaccess zu schützen:

Die folgende Aktionen mit SuperUser-Rechten ausführen!

Erstmal brauchen mir eine Datei, wo der Benutzer mit dem Password abgespeichert wird

touch /etc/.htusers

Wahlweise kann auch ein alternatives Verzeichnis angegeben werden als /etc/. Nur sollte man aus Sicherheitsgründen, diese nicht im Web-Server Verzeichnis (z.B. /srv/www/) anlegen.

Mittels

htpasswd -c /etc/.htusers user

wird der Benutzername und das Password eingefügt. ‘user’ muß natürlich durch den Benutzernamen ersetzt werden. Dann noch die Rechte ändern

chown www-data.root /etc/.htusers

Im Web-Server Verzeichnis muß man die .htaccess anlegen

touch /srv/www/.htaccess

Nun editiert man diese Datei

vi /srv/www/.htusers

mit folgendem Inhalt:

AuthType Basic
AuthName "Apache"
AuthUserFile "/etc/.htusers"
Require valid-user

Der AuthName kann frei gewählt werden. Er erscheint dann am Anmeldefenster. Bei AuthUserFile muß dann der Pfad und Name eingetragen werden, wo die zuvor erstellte .htusers liegt.
Und die Rechte nicht vergessen

chown www-data.root /srv/www/.htaccess

Damit sich der Apache überhaupt dafür interessiert, muß man ihm das auch sagen

vi /etc/apache2/sites-available/default

Hier dann

AllowOverride None

durch

AllowOverride All

ersetzen.
Hat man auch SSL aktiviert, kann man die Password abfrage auch hier aktivieren

vi /etc/apache2/site-available/ssl

und

AllowOverride None

in

AllowOverride All

ändern.

Noch schnell das passende Modul installieren

apt-get install libapache2-mod-auth-pam

und zum Schluß noch den Apachen neu starten

service apache2 restart

und fertig!

Weitere Benutzer sollten wiefolgt angelegt werden:

htpasswd /etc/.htusers user

TODO: .htacces & shadow bzw. LDAP